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ACHTER!

Jazz in der Musikbibliothek/Mauritius-Mediathek, Hochstättenstr 6-10, 65183 Wiesbaden

ACHTER 13 - am Fr., den 27.09.2019 um 20.00 Uhr - Philip Zoubek Trio + Sebastian Gramss - Jonas Gerigk

Double bill!

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Philip Zoubek Trio

Philip Zoubek - Klavier, Komposition
David Helm - Bass
Dominik Mahnig - Schlagzeug

"Das Philip Zoubek Trio entstand 2016 aus dem Gedanken heraus, einen eigenständigen Ansatz in der traditionsreichen Besetzung Klavier-Bass-Schlagzeug zu formulieren. Jeder der Musiker hat einen breitgefächerten musikalischen Horizont, der von aktueller Improvisation, über Jazz bis zur Neuen Musik reicht. Die Auflösung der traditionellen Rollenverhältnisse steht bei dem Trio im Vordergrund, genauso wie die Nivellierung von Improvisation und Komposition. Auf Basis einer komplexen und vielschichtigen Rhythmik ist die Musik des Trios hochenergetisch, treibend, virtuos, bisweilen spielerisch und besticht durch eine musikalische Kante, die man in dieser Intensität nur selten zu hören bekommt. Die Band stellt ihre im Dezember 2018 veröffentlichte und hoch gelobte CD "Outside" vor."

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Sebastian Gramss solo

Sebastian Gramss - Kontrabass

Kontrabassist Sebastian Gramss
(ECHO 2013 und 2018 in der Sparte „Kontrabass
- National“) gilt seit Jahren als einer der
führenden Köpfe der deutschen Musikszene im
Bereich Jazz.
Er initierte unzählige internationale
Kooperationen und steht für langfristige
Vernetzung der Musikkulturen weltweit.
Sein innovativen Bass Aktivitäten reichen vom
Solo Programm „ATOPIE", über zwei Kontrabass
Quartett Formationen und der jahrelangen
internationalen Duo-Reihe „Double the Double
Bass“ (mit über 50 Konzerten) bis hin zu
„Sebastian Gramss´BASSMASSE“ mit bis zu 50
Kontrabassisten (u.a.Tokyo 2015/Mexico 2017).

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double the double bass:

Sebastian Gramss -
Jonas Gerigk

Sebastian Gramss - Kontrabass
Jonas Gerigk - Kontrabass

Beim Kontrabass-Duo Sebastian Gramss - Jonas Gerigk trifft ein Schüler auf den Meister. Diese generationsübergreifende Konstellation ist fern von Stigmata oder Konventionen. In forschender Weise treten sie an ihre Instrumente, deren Klangkörper eine überraschende Welt ungeahnter Ausdrucksmöglichkeiten, Stimmungen und Assoziationen bereithält. Zwei Kontrabässe, die kommunizieren, sich beflügeln und neue Wege ergründen.

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Freitag, den 27.09.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 14 - am Fr., den 18.10.2019 um 20.00 Uhr - Julie Sassoon Quartet

Aufregende Kammermusik in Jazz-Besetzung

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Julie Sassoon Quartet

Julie Sassoon - piano/composition
Lothar Ohlmeier - soprano saxophone/bass clarinet
Meinrad Kneer - double bass
Rudi Fischerlehner - drums

Diese Musik beginnt nicht irgendwie - sie nähert sich, leise und behutsam. Und erst nach einer Weile ist sie richtig da. Aber auch dann noch: mit zarten, ganz vorsichtigen Tönen. Still und unaufdringlich werden hier musikalische Stimmungen geschaffen.
Das neue Quartett der Pianistin wirkt musikalisch wie die Verlängerung ihrer eigenen Fingerspitzen. Ganz hohe Sensibilität, sehr feines Aufnehmen und Weitergeben von Impulsen. Ein Ensemble, das sich wie ein Organismus bewegt - getragen von gemeinsamem Atem.

Aufregende Kammermusik in Jazz-Besetzung.

Julie Sassoon, deren Spiel gerne mit Keith Jarretts legendärem Köln Concert verglichen wird, oszilliert zwischen Komposition und Improvisation. Es entsteht eine flirrend schwebende Musik, die sowohl meditative Ruhe als auch nervöse Unruhe zu vermitteln vermag. Fragile Zartheit kontrastiert mit kraftvollem Ausdruck.

In ihrem Quartett, das stilistische Grenzen etwa von Jazz und Minimal souverän überwindet, hat Julie Sassoon drei Mitmusiker gefunden, die diese Qualitäten und ihre Impulse sensibel aufnehmen, weiterführen, erweitern und kontrastieren.

Lothar Ohlmeier (sax, clar) fügt der Musik neben einer kongenialen Begleitung in seinen Soli kräftige Impulse hinzu, deren entschiedene Entschlossenheit den zuweilen schwebenden Sound mit festen Pfeilern stützt.

Meinrad Kneer am Kontrabass verleiht den Kompositionen eine dunkle, warme Grundierung, zupft, streicht und schlägt und steuert sowohl ein zurückhaltend solides rhythmisches Korsett als auch ganz eigenständige klanglich-melodische Eskapaden bei.

Rudi Fischerlehner gehört zu den Schlagwerkern, die das traditionelle Drum-Konzept von Takt und Rhythmus um ein nervös anmutendes Sound Erzeugen zu erweitern vermögen, was gut mit Sassoons Pianospiel korrespondiert.

 

Freitag, den 18.10.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 15 - am Fr., den 15.11.2019 um 20.00 Uhr - Peter Ehwald - Le Septuor de Grand Matin

Komplexes und unberechenbares Hörvergnügen, gerne auch tiefschürfend!

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Le Septuor de Grand Matin

Peter Ehwald (sax, comp)
Almut Kühne (voc)
Richard Koch (tp)
Kathrin Pechlof (harp)
Stefan Schultze (p)
Matthias Akeo Nowak (b)
John Schröder (dr)

Die Musik für Le Septuor de Grand Matin schrieb der Saxophonist und Komponist Peter Ehwald im blauen Licht früher Morgenstunden. Die Komposition ist das Ergebnis wacher Konzentration und der friedlichen Ruhe vor dem Sturm der alltäglichen Verpflichtungen.
Zuvor beschäftigte sich Peter Ehwald intensiv mit methodischen Kompositionsprozessen, woraus die neun Stücke für Le Septuor de Grand Matin entstanden. Oszillierend zwischen dem Blau in „the Wee Hours of the Morning“ des Jazz und dem Schönberg'schen Kompositionsprinzip der Variation, sollen die HörerInnen in einen traumhaften Zustand klarer Gelassenheit versetzt werden.
In Peter Ehwalds Komposition finden sich musikalische Strukturen europäischer Musik des frühen 20. Jahrhunderts, sowie Anklänge der Freiheit und Experimentierfreudigkeit des Jazz der 1970er
Jahre wieder. Für die ungewöhnliche Besetzung von Le Septuor de Grand Matin (zu dt. etwa "Septett der
Frühen Morgenstunde") hat er international renommierte MusikerInnen gewonnen, die es vermögen, kompositorische Vorgaben zu rhythmischer Kammermusik zu verweben.
Le Septuor de Grand Matin ist im Januar 2019 auf dem Label Jazzwerkstatt Berlin auf CD erschienen.
Ein fünfminütiger Musikfilm von Ilya Barrett erscheint als eigenständige Publikation

Freitag, den 15.11.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 16 - am Fr., den 06.12.2019 um 20.00 Uhr - Izumi Kimura Trio

"Illuminated Silence" Licht und Dunkelheit zum hören

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Izumi Kimura Trio

Izumi kimura - Piano
Barry Guy - Bass
Gerry Hemingway - Percussion

Die in Japan geborene und seit einigen Jahren in Irland lebende Pianistin Izumi Kimura stieß auf die Musik von Barry Guy und Gerry Hemingway - zwei Titanen der zeitgenössischen und improvisierten Musikszene – und wusste, dass sie mit diesen Musikern zusammenarbeiten „musste“.
Folglich lud Sie jeden Musiker 2017 zunächst zu Duokonzerten ein, nun gefolgt von dem Trio-Projekt im Jahr 2018.

Die drei Musiker*innen begannen das gemeinsame Musizieren an einem hellen, klaren Morgen im Februar 2018 im Tyrone Guthrie Centre in Monaghan, Irland, wo sie drei Tage probten und sie sollten es nicht bereuen!
Auf der CD „Illuminated Silence“ ist das Ergebnis nachzuhören.

Pianistin Izumi Kimura ist eine hochgelobte Improvisatorin, Komponistin und Pädagogin. Ihre Verbindung zu Japan und Irland verleiht ihrer Musik einen einzigartigen Einfluss.
Der britische Bassist Barry Guy sowie der amerikanische Schlagzeuger Gerry Hemingway sind international anerkannte Meister ihres Fachs und haben in den letzten vier Jahrzehnten ihres musikalischen Schaffens viele wichtige Beiträge geleistet.

Das Konzert verspricht Spontanität und Musik auf höchstem Niveau und unterstreicht Kimuras Leidenschaft für die Verbindung von Genres, Kulturen und Sprachen mit ihrer intuitiven und ganzheitlichen Herangehensweise an die kollektive Improvisation.

poem from Sandokai by Sekitō Kisen (700-790):

In the light there is darkness,
but don't take it as darkness;
In the dark there is light,
but don't see it as light.
Light and dark oppose one another
like front and back foot in walking.

Freitag, den 06.12.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 17 - am So, den 22.12.2019 um 17.00 Uhr - Christian Weidner - Karl Ivar Refseth Duo

Kammermusikalisch Besinnliches zur Weihnachtszeit

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Christian Weidner - Karl Ivar Refseth Duo

Christian Weidner - Alt-Saxophon, Dudouk
Karl Ivar Refseth - Vibraphon

Bei Vibraphon denken vermutlich viele an Rhythmus und Groove, andere möglicherweise an komplexe harmonische Kaskaden. All das kann Karl Ivar Refseth selbstverständlich spielen, nachzuhören in den ersten Produktionen des Andromeda Mega Express Orchestra, beim Tied & Tickled Trio mit Billy Hart und seit gut vier Jahren bei Deutschlands innovativsten Indierockern The Notwist.

Für sein eigenes Album Praying kreierte der in Berlin lebende Norweger eine individuelle Ästhetik. „Wenn ich komponiere, denke ich manchmal auch in Strukturen. Richtig am Ziel fühle ich mich aber erst, wenn ich einen besonderen Zauber in der Musik spüre“, erklärt Refseth. „Deswegen sind auf diesem Album viele Melodien, die man in ähnlicher Weise mögen kann wie einen Popsong.“ Letztlich geht es darum, etwas zu spielen, das man wirklich meint, ohne dabei cool sein zu wollen, findet Refseth. „Musik kann starke Aussagen machen, manchmal gerade in leisen, meditativen Momenten.“

Ivar Refseth gehört zu einer Generation von Musikern, die sich zwar als Jazzer verstehen, aber mit der verführerischen Offenheit des Pop durchaus liebäugeln. Sein Vibraphon behandelt er nicht wie ein Rhythmusinstrument, sondern er möchte „die Möglichkeiten zu oszillierenden Klangfarben und schwebender Transparenz“ nutzen.

An seiner Seite spielt Christian Weidner, dessen lyrischer, rauer Ton auf dem Saxophon in eine aufregende Zwiesprache mit der Klarheit von Refseths Vibraphon tritt.

Sonntag, den 22.12.2019
um 17:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf in Kürze an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

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