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ACHTER!

Jazz im Kulturforum Wiesbaden! Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Zunächst geplant im Herbst/Winter 2020

ACHTER 26 - am Do, den 19.11.2020 um 20.00 Uhr - Alexander Hawkins + Lorenz Kellhuber

Pianovirtuosen par excellance! 2 x Piano Solo

im Kulturforum Wiesbaden!
Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Alexander HawkinsUK +
Lorenz Kellhuber
DE

Alexander Hawkins – Piano solo
Lorenz Kellhuber – Piano solo
 

Alexander Hawkins ist ein kreatives Epizentrum aus der Londoner Jazz-Szene und gilt in England als einer der innovativsten Musiker der jüngeren Generation mit einem überraschenden Aktionsradius. Er spielt mit Evan Parker, Wadada Leo Smith, Taylor Ho Bynum, Louis Moholo, Shabaka Hutchings und Elaine Mitchener. In den fünf Jahren seit seinem ersten Soloalbum (Song Singular, 2013) haben ihm eine Vielfalt von Gelegenheiten und Erfahrungen mehr Selbstvertrauen gegeben: ‚Iron into Wind' heisst sein neues Piano Solo-Werk.
Die Wörter ‚Iron into Wind' bedeuten für ihn sowohl die Vergänglichkeit der Improvisation als auch die Faszination für feste Materialien, wie etwa die kraftvollen Klangblöcke, die in einigen dieser Stücke zu hören sind.

Richard Williams schreibt in den liner notes zur CD: "Die Stimmung variiert von den zweihändigen Avant-Gospel Figuren auf ‚Congregational' bis zum rasend schnellen ‚Étude', über die strengen Reflexionen auf ‚Tumble Mono', den verästelten Blues von ‚Strange Courage' bis hin zu den explosiven Beschleunigungen von ‚It Should Be a Song', mit einem Schlenker, ‚Pleasant Constellation', durch Variationen eines Elements aus Sun Ras ‚Fate in a Pleasant Mood'.

Was er hier erreicht, ist ein feines Ausbalancieren all seiner Interessen, mit dem er das Selbstporträt eines wunderbar kreativen modernen Musikers schafft."

+

 

LorenzKellhuber „Eine der interessantesten jungen Stimmen des europäischen Jazz“, „ein neuer Stern am Jazz-Piano-Himmel“,„Teufelskerl“, „Tastenmagier“. Von Beginn an erhält Lorenz Kellhuber beigeisterte Kritiken. Er gilt als außergewöhnlicher Instrumentalist, Komponist und Improvisator.

Ausruhen auf diesen Lorbeeren mag sich der gebürtige Münchner und Wahlberliner jedoch nicht. Konsequent geht er seinen ganz eigenen Weg, spielt, was er fühlt, nicht was erwartet wird. „Ich komponiere nicht mehr“, wird er einmal zitiert und tatsächlich hat sich Lorenz Kellhuber mittlerweile ganz und gar dem freien Spiel verschrieben. Seine Konzerte sind Momentaufnahmen, einzigartige Klangerlebnisse, die dem Hörer alles abverlangen und nicht selten in Trance versetzen.

Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie "Newcomer des Jahres" nominiert, 2018 gehört er zu den zehn "neuen Key-Players" in der Zeitschrift "Jazz thing". Vier Trioalben und sein Soloalbum "Live at the Montreux Jazz Festival" veröffentlicht er zwischen 2012 und 2017.

Seine Konzerte führen ihn durch Europa, die USA und nach Südamerika. Zahlreiche Festivals wie das Montreux Jazz Festival, das Jazzfestival Basel, das Getxo Jazzfestival, das Alto Adige Jazzfestival, das Mar Del Plata Jazzfestival und die Jazzwoche Burghausen standen dabei auf seinem Tourplan.

Darüber hinaus arbeitete Kellhuber mit Musikern wie Lee Ritenour, Charles Lloyd, Eric Harland, Al Porcino, T.S. Monk, Ed Partyka und Ack van Rooyen.

Ob bei seinen frei-improvisierten Solo-Konzerten oder als Bandleader, vom ersten Ton an eröffnet er seinen Zuhörern eine unvergleichliche Klangwelt. Die Verschmelzung von Jazz mit Elementen aus Klassik, Minimal Music, Blues, Gospel und Ambient Rock machen Kellhuber zu einem ganz und gar zeitgenössischen Künstler. Gepaart mit technischer Perfektion und einer beeindruckenden künstlerischen Reife kennt sein Erfindungsreichtum keine Grenzen.

Donnerstag, den 19.11.2020
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/22,- (VVK*/AK)

Tickets

*zzgl. Vorverkaufsgebühren

H I N W E I S

Der personalisierte Vorverkauf ist an allen bekannten VVK-Stellen und online möglich.
(Achtung, nur begrenzte Sitzplatzanzahl!)
Für Restkarten an der Abendkasse ist eine vorherige persönliche Anmeldung mit Angabe von Adresse und Telefonnummer/E-mail unter concerts(at)jazzarchitekt.de erforderlich.

Die Konzerte finden unter jeweils geltenden Corona-Auflagen und gemäß den entsprechenden Hygiene-Regeln (AHA) statt.
Die Spieldauer beträgt ohne Pause ca. 70 Minuten. Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

ACHTER 27 - am Sa., den 05.12.2020 um 20.00 Uhr - Koma Saxo

Powerplay in Reinkultur!

im Kulturforum Wiesbaden!
Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Koma SaxoSE/DE

Petter Eldh - Kontrabass
Christian Lillinger - Schlagzeug
Otis Sandsjö - Saxophon

 

Das hochkarätig besetzte skandinavisch-deutsche Trio (die „light-version“, im Original als Quintett) Koma Saxo liebt das Spiel mit den Gegensätzen: Hypnotische Rhythmusmuster und verschleppte Bassläufe sorgen ebenso für bemerkenswerte musikalische Spannungsbögen wie die der dynamische und unberechenbare Einsatz des Saxophons - Avantgarde Jazz mit viel Groove, der insbesondere in der Konzertsituation eine ungemein starke Sogwirkung zu entwickeln weiß.
Whatever the mood, Koma Saxo are like lightning in a box, yearning to be set free.

 

Spiegel, Kultur schreibt (Tobi Müller 21.10.2019, 15.55 Uhr):
Neue, junge Jazzszene Berliner Feuermusik

Der schwedische Bassist Petter Eldh gehört zu einer jungen, internationalen Szene, die Berlin wieder zu einer Hauptstadt des Jazz macht. Zum Beispiel mit dem furiosen Album seiner Band Koma Saxo.

Der schwedische Bassist Petter Eldh gehört zu einer jungen, internationalen Szene, die Berlin wieder zu einer Hauptstadt des Jazz macht. Zum Beispiel mit dem furiosen Album seiner Band Koma Saxo.

Selbst die Immobilienbranche lässt davon ab, Prenzlauer Berg als Trendbezirk zu bezeichnen. Umso verblüffender, wenn es für kurze Zeit wieder stimmt. Als die Band Koma Saxo auf dem Gelände der Kulturbrauerei ihr Album vorstellen, fühlt sich der Stadtteil an wie der Mittelpunkt der Welt. Drei Saxofonisten, ein hochbegabter Schlagzeuger, ein Kontrabassist als Leader: Die Bude brennt, es riecht nach mehreren Schichten Berlin. Alles ist da, die experimentelle Tradition, die Klubs der letzten 30 Jahre, der Wille zur Erneuerung des Jazz. Manchmal die Wut, immer die Kraft, der Spaß sowieso.

Die Musik von Koma Saxo Jazz züngelt zwischen virtuosem Punk, akustischem Drum'n'Bass, Funk, freier Improvisation, Neuer Musik. Und bleibt doch irgendwie Jazz. Oder eher: Berliner Feuermusik - von der historischen "Fire Music" des Free Jazz hat sie den Eigensinn, von Berlin die Körperlichkeit und die auch räumlich niedrigeren Schwellen, wenn die Musiker nicht auf, sondern vor der Bühne spielen. Der Anführer der Band ist 36 Jahre alt und führt sich keine Sekunde lang wie ein Chef auf. Er lacht beim Spielen und lässt die Zunge raushängen: Petter Eldh.

Die meisten Köpfe dieser jungen Berliner Jazz-Schule sind Expats, Eingewanderte wie Eldh, der aus Göteborg stammt. Mit 19 ging er nach Kopenhagen, mit 26 zog es ihn nach Berlin. "In Kopenhagen habe ich viel gelernt, aber die Jazzszene ist relativ konservativ: Noch immer spürt man den Einfluss der großen US-Musiker, die nach Dänemark zogen." Heute spielt der Schwede Eldh einen harten, preschenden Bass, der auch in freien Gewässern nicht die Orientierung verliert.

Samstag, den 05.12.2020
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/22,- (VVK*/AK)

Tickets

*zzgl. Vorverkaufsgebühren

H I N W E I S

Der personalisierte Vorverkauf ist an allen bekannten VVK-Stellen und online möglich.
(Achtung, nur begrenzte Sitzplatzanzahl!)
Für Restkarten an der Abendkasse ist eine vorherige persönliche Anmeldung mit Angabe von Adresse und Telefonnummer/E-mail unter concerts(at)jazzarchitekt.de erforderlich.

Die Konzerte finden unter jeweils geltenden Corona-Auflagen und gemäß den entsprechenden Hygiene-Regeln (AHA) statt.
Die Spieldauer beträgt ohne Pause ca. 70 Minuten. Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

ACHTER 28 - am So., den 20.12.2020 um 17.00 Uhr - David Helbock - Lorenz Raab Duo

Kammermusikalisches zur Weihnachtszeit

im Kulturforum Wiesbaden!
Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

 

David Helbock + Lorenz RaabAT

David Helbock – Piano
Lorenz Raab -Trompete
David Helbock + Lorenz Raab,zwei Namen des Jazz, die ein besonderes Hörerlebnis praktisch garantieren.
Viel muss man Kenner*innen über diese beiden Musiker des heimischen Jazz ja eigentlich nicht erzählen. Wer mit den vielen Projekten des aus Vorarlberg (Österreich) stammenden und mittlerweile in Berlin lebenden David Helbock (Piano) und des gebürtigen Oberösterreichers Lorenz Raab (Trompete) vertraut ist, der weiß, dass hier in der Tat zwei außergewöhnliche Könner ihres Faches am Werken sind. Musikalisch beschreiten die beiden in ihrem Duo den Pfad des vielseitigen und abwechslungsreichen Klanges.
In den Eigenkompositionen und Neuarrangements von Traditionals zwischen leichtfüßiger und ungezwungener Verspieltheit, einer erfrischend lässigen Note und gediegener Eleganz unentwegt hin und her wechselnd, spornen sich der Pianist und der Trompeter zu wahren Höchstleistungen an, und das, ohne dabei auch nur für einen Moment das Ziel aus den Augen zu verlieren. Es regieren das Miteinander und der Wille zu einem gemeinsamen Klang, nicht der musikalische Wettkampf und die Zurschaustellung der eigenen Virtuosität. Diese haben die beiden ohnehin schon oftmals unter Beweis stellen können.

Der Wahlberliner und der Oberösterreicher haben ihre ganz eigene Vorstellung davon, in welche Richtung es gehen sollte. Sie verweben ihre unterschiedlichen Sprachen und den Klang ihrer Instrumente in kunstvoller und bildhafter Art zu etwas musikalisch sehr Lyrischem und eigentlich nicht einmal mehr so allzu sehr Jazzigem. Klar, es tendiert stilistisch alles immer noch hin zum Jazz, aber es schwingt doch viel Kammermusikalisches mit, auch leichte bluesige Anleihen lassen sich ausmachen. Im Ergebnis zeigt sich das von dem Duo Zu-Gehör-Gebrachte auf jeden Fall fern aller Verkopftheit sehr zugänglich.
David Helbock und Lorenz Raab lassen es im musikalischen Sinne richtiggehend fließen, ihre Stücke durchwandern ein breites Spektrum an Stimmungen, wodurch die ganze Geschichte von der ersten bis zu letzten Sekunde eine sehr spannende bleibt. Mal ist es eher die reduzierte und melancholische Note, die angeschlagen wird, dann wieder zeigt man sich betont humorvoll und beschwingt. Auch vereinzelten experimentelleren Passagen verschließen sich die beiden nicht.

Sonntag, den 20.12.2020
um 17:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/22,- (VVK*/AK)

Tickets

*zzgl. Vorverkaufsgebühren

H I N W E I S

Der personalisierte Vorverkauf ist an allen bekannten VVK-Stellen und online möglich.
(Achtung, nur begrenzte Sitzplatzanzahl!)
Für Restkarten an der Abendkasse ist eine vorherige persönliche Anmeldung mit Angabe von Adresse und Telefonnummer/E-mail unter concerts(at)jazzarchitekt.de erforderlich.

Die Konzerte finden unter jeweils geltenden Corona-Auflagen und gemäß den entsprechenden Hygiene-Regeln (AHA) statt.
Die Spieldauer beträgt ohne Pause ca. 70 Minuten. Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

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