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ACHTER!

Jazz im Kulturforum Wiesbaden! Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Zunächst geplant im Winter/Frühjahr 2021

ACHTER 30 - am Fr., den 12.02.2021 um 20.00 Uhr - Trillmann

Balanceakt auf dem Hochseil zwischen juvenilem Esprit und kluger Abgeklärtheit

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

TrillmannDE

Fabian Willmann - Tenorsaxophon
Janning Trumann - Posaune
Florian Herzog - Kontrabass
Eva Klesse - Schlagzeug

In den vergangenen eineinhalb Jahren hat das Quartett Trillmann wegen seiner ungewöhnlichen Besetzung und seines markanten Stilwillens für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Fabian Willmann , Janning Trumann, Eva Klesse und Florian Herzog sind – besonders live – bekannt für reaktionsschnelles Interplay und enorme Dynamik. Zusammengefunden haben sich Trillmann im Herbst 2015, nicht etwa zuhause in Deutschland, sondern in der Jazzmetropole New York, genauer gesagt an der New York University. Schon während ihres ersten Treffens wurde allen klar, dass in dieser Formation etwas Besonderes entsteht.

In der FAZ war über das Debüt Album „Foen“ zu lesen: „“Foen“ fesselt mit spannenden Kompositionen, deren Dynamik von feingliedrigen Nuancen bis zu wuchtigen Passagen reicht. Manche Komplexität setzt sich in ausgeklügelten Arrangements fort, etwa wenn sie lineare Strukturen und kreiselnde Motive vereinen.“ BR Klassik erklärte die Band zu einem Höhepunkt des Bayerischen Jazzweekends und befand: „Trillmann riss durch kraftvolle und zugleich voller Detailwitz steckende Kompositionen mit. Die beiden Bläserstimmen von Posaunist Janning Trumann und Tenorsaxophonist Fabian Willmann glänzten mit ungewöhnlichen Stimmführungen und packenden solistischen Einlagen.“ 

Seit dem Erscheinen von Foen war die Band viel unterwegs, u.a. auf einer Tournee in den USA. Ob im Club oder bei Festivals (beispielsweise Jazz Baltica), stets ließ sich das Publikum von Trillmanns zuweilen ungestümer Dynamik und Intensität begeistern.  Inmitten komplexer Strukturen, präzise gestalteter Details und relativ knapp bemessener Rahmen finden die vier Persönlichkeiten eindrückliche improvisatorische Freiheiten. Dabei zeigen alle ein feines Gespür für klanglichen Ausdruck. Das zeigt sich etwa in justierten Tempi und noch schärferen Wechseln von laut und leise. Anders gesagt:
in der perfekten Balance auf dem Hochseil zwischen juvenilem Esprit und kluger Abgeklärtheit. 

Freitag, den 12.02.2021
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 31 - am Fr, den 05.03.2021 um 20.00 Uhr - Brönnimann/Keita/Niggli

„Brotherhood of Vibes and Grooves“ African Jazz Trance!

im Kulturforum Wiesbaden!
Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Brönnimann/Keita/Niggli CH/CI

Jan Galega Brönnimann - Bassklarinette
Aly Keita - Ballaphon
Lucas Niggli – Schlagzeug

„KALO-YELE“ Contemporary World Music

Das international besetzte Trio steht mit einem Bein in Afrika, mit dem anderen in Europa , spielt eine energetische, aktuelle World-Musik. Diese „Brotherhood of Vibes and Grooves“ entführt das Publikum auf einem abenteuerlichen Ritt – vom tiefsten Dickicht zu grossen Weiten unter dem Afrikanischen Himmel zurück nach Europa...

Aly Keïta aus Côte d'Ivoire ist einer der großen Virtuosen des Balafons. Er stammt aus einer Griot-Familie der Malinké und spielt seit bald 30 Jahren immer wieder mit improvisierenden Musikern aus anderen Kulturkreisen. Aly Keïta entwickelte in der Folge ein diatonisches Balafon, welches er den Anforderungen der westlichen Musik anpasste. Heute lebt er in Berlin.

Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli wurden beide in Kamerun geboren, und wurden in ihrer musikalischen Laufbahn seit ihren Anfängen von der Westafrikanischen Kultur  geprägt.

Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli gehören zu einer experimentierfreudigen und weltoffenen Szene und spielten in den letzten Jahren mit vielen namhaften Musikern an wichtigen Festivals auf der ganzen Welt.

Freitag, den 05.03.2021
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/22,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*zzgl. VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 32 - am Fr, den 26.03.2021 um 20.00 Uhr - Alexander Hawkins + Lorenz Kellhuber

Pianovirtuosen par excellance! 2 x Piano Solo

im Kulturforum Wiesbaden!
Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Alexander HawkinsUK +
Lorenz Kellhuber
DE

Alexander Hawkins – Piano solo
Lorenz Kellhuber – Piano solo
 

Alexander Hawkins ist ein kreatives Epizentrum aus der Londoner Jazz-Szene und gilt in England als einer der innovativsten Musiker der jüngeren Generation mit einem überraschenden Aktionsradius. Er spielt mit Evan Parker, Wadada Leo Smith, Taylor Ho Bynum, Louis Moholo, Shabaka Hutchings und Elaine Mitchener. In den fünf Jahren seit seinem ersten Soloalbum (Song Singular, 2013) haben ihm eine Vielfalt von Gelegenheiten und Erfahrungen mehr Selbstvertrauen gegeben: ‚Iron into Wind' heisst sein neues Piano Solo-Werk.
Die Wörter ‚Iron into Wind' bedeuten für ihn sowohl die Vergänglichkeit der Improvisation als auch die Faszination für feste Materialien, wie etwa die kraftvollen Klangblöcke, die in einigen dieser Stücke zu hören sind.

Richard Williams schreibt in den liner notes zur CD: "Die Stimmung variiert von den zweihändigen Avant-Gospel Figuren auf ‚Congregational' bis zum rasend schnellen ‚Étude', über die strengen Reflexionen auf ‚Tumble Mono', den verästelten Blues von ‚Strange Courage' bis hin zu den explosiven Beschleunigungen von ‚It Should Be a Song', mit einem Schlenker, ‚Pleasant Constellation', durch Variationen eines Elements aus Sun Ras ‚Fate in a Pleasant Mood'.

Was er hier erreicht, ist ein feines Ausbalancieren all seiner Interessen, mit dem er das Selbstporträt eines wunderbar kreativen modernen Musikers schafft."

+

 

LorenzKellhuber „Eine der interessantesten jungen Stimmen des europäischen Jazz“, „ein neuer Stern am Jazz-Piano-Himmel“,„Teufelskerl“, „Tastenmagier“. Von Beginn an erhält Lorenz Kellhuber beigeisterte Kritiken. Er gilt als außergewöhnlicher Instrumentalist, Komponist und Improvisator.

Ausruhen auf diesen Lorbeeren mag sich der gebürtige Münchner und Wahlberliner jedoch nicht. Konsequent geht er seinen ganz eigenen Weg, spielt, was er fühlt, nicht was erwartet wird. „Ich komponiere nicht mehr“, wird er einmal zitiert und tatsächlich hat sich Lorenz Kellhuber mittlerweile ganz und gar dem freien Spiel verschrieben. Seine Konzerte sind Momentaufnahmen, einzigartige Klangerlebnisse, die dem Hörer alles abverlangen und nicht selten in Trance versetzen.

Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie "Newcomer des Jahres" nominiert, 2018 gehört er zu den zehn "neuen Key-Players" in der Zeitschrift "Jazz thing". Vier Trioalben und sein Soloalbum "Live at the Montreux Jazz Festival" veröffentlicht er zwischen 2012 und 2017.

Seine Konzerte führen ihn durch Europa, die USA und nach Südamerika. Zahlreiche Festivals wie das Montreux Jazz Festival, das Jazzfestival Basel, das Getxo Jazzfestival, das Alto Adige Jazzfestival, das Mar Del Plata Jazzfestival und die Jazzwoche Burghausen standen dabei auf seinem Tourplan.

Darüber hinaus arbeitete Kellhuber mit Musikern wie Lee Ritenour, Charles Lloyd, Eric Harland, Al Porcino, T.S. Monk, Ed Partyka und Ack van Rooyen.

Ob bei seinen frei-improvisierten Solo-Konzerten oder als Bandleader, vom ersten Ton an eröffnet er seinen Zuhörern eine unvergleichliche Klangwelt. Die Verschmelzung von Jazz mit Elementen aus Klassik, Minimal Music, Blues, Gospel und Ambient Rock machen Kellhuber zu einem ganz und gar zeitgenössischen Künstler. Gepaart mit technischer Perfektion und einer beeindruckenden künstlerischen Reife kennt sein Erfindungsreichtum keine Grenzen.

Freitag, den 26.03.2021
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/22,- (VVK*/AK)

Tickets

*zzgl. Vorverkaufsgebühren

H I N W E I S

Der personalisierte Vorverkauf ist an allen bekannten VVK-Stellen und online möglich.
(Achtung, nur begrenzte Sitzplatzanzahl!)
Für Restkarten an der Abendkasse ist eine vorherige persönliche Anmeldung mit Angabe von Adresse und Telefonnummer/E-mail unter concerts(at)jazzarchitekt.de erforderlich.

Die Konzerte finden unter jeweils geltenden Corona-Auflagen und gemäß den entsprechenden Hygiene-Regeln (AHA) statt.
Die Spieldauer beträgt ohne Pause ca. 70 Minuten. Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

ACHTER 33 - am Fr., den 16.04.2021 um 20.00 Uhr - Of Cabbages And Kings

Neo A Capella Quartett!

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Of Cabbages And KingsDE

 Veronika Morscher - Gesang
 Laura Totenhagen - Gesang
 Zola Mennenöh - Gesang
 Rebekka Salomea Ziegler - Gesang

Of Cabbages and Kings gelingt es, den Zauber, den die menschliche Stimme auf uns hat, nicht nur zu erzeugen, sondern sogar zur vervierfachen. Und das ist absolut erstaunlich, fehlt doch Gesangs-Ensembles meist genau das, was Einzelstimmen so direkt zu uns sprechen lässt. Viele dieser Ensemble zahlen den höchstmöglichen Preis für ihren Gewinn an Lautstärke und die Möglichkeit Harmonien zu bilden.

Jede Sängerin ist eine Solokünstlerin mit eigenem Profil, deren ausdrucksstarker und farbenreicher Gesang auch allein fasziniert. Sie lassen sich gegenseitig Raum und ihnen gelingt die Balance zwischen Solo- und Ensemblegesang in immer neuen und immer überzeugenden Variationen. Aus den Farbkästen ihrer Einzelstimmen zaubern sie eine Vielzahl neuer Mischfarben auf die Palette und auch ihre Satzgesänge stecken voller emotionaler Kraft. 

Das ist in der Tat außergewöhnlich: Jede der vier Musikerinnen komponiert und bringt nicht nur ihre eigene Handschrift ein, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Möglichkeiten der eigenen und der anderen Stimmen. Die Resultate sind verblüffend vielgestaltig: Vom gesprochenen Wort bis zu subtilen Jazz-Harmonien, von der rhythmisch-melodischen Sogwirkung popmusikalischer Figuren bis zu abstrakt-neutönerischen Dissonanzen und von zerbrechlich-zartem Pianissimo bis hin zum kraftvollen Forte. Dabei erscheint diese Vielfalt nie beliebig, sondern sie zeugt immer gestalterischer Kraft und sicherem Geschmack. 

»Stimmen wie Irrlichter, die ohne Effekte, effektvoll wirken.« (Jury Burghauser Jazzwettbewerb) 
Neo A Capella Quartett!

Freitag, den 16.04.2021
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

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