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ACHTER!

DIE Jazzreihe in Wiesbaden!

Jazz Connects RheinMain

– so lautet derTitel einer Konzertreihe, die ab Herbst 2022 in loser Folge an Orten der Region stattfindet, kuratiert und organisiert von Jazzschaffenden aus dem Rhein-Main-Gebiet. Jeweils drei Konzertprogramme in thematischer und zeitlicher Nähe zueinander präsentieren regionale und internationale Interpretinnen und Interpreten.

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Jazz Connects RheinMain - am Fr., den 02.12.2022 um 20.00 Uhr - Janning Trumann Kabinett

meditativ bis wuchtig, alles drin!

Kelterhalle Winzer von Erbach
Winzer von Erbach eG
Ringstraße 28 | 65346 Erbach im Rheingau www.winzer-von-erbach.de

Janning Trumann KabinettDE

Janning Trumann – trb
Heidi Bayer – trp
Wanja Slavin – altsax
Uli Kempendorff – tenorsax 
Fabian Willmann – barisax
Stefan Schönegg – b 
Florian Herzog – b 
Sebastian Scobel – p, rhodes
Dierk Peters – vib
Thomas Sauerborn – dr

Freitag, den 02.12.2022
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 18/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*inkl. VVK-gebühren!

Tickets

Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

Jazz Connects RheinMain - am Sa, den 03.12.2022 um 20.00 Uhr - Karl Ivar Refseth

Der Vibraphonist der Indierocker The Notwist spielt Besinnliches.

Türrahmenkonzert
Magnet Kulturproduktion gGmbH
Rüdesheimer Straße 2 | 65197 Wiesbaden

Karl Ivar RefsethNO - solo

Karl Ivar Refseth – Vibraphon
Ein Vibraphonist zwischen melodischer Schönheit und seelenvoller Intensität.

Mit seinem unverkennbar persönlichen Sound ist Karl Ivar Refseth als Solist, Bandleader und Sideman bekannt geworden. Seit rund sieben Jahren spielt der Vibraphonist bei Deutschlands innovativsten Indierockern The Notwist, aktuell brilliert er auch an der Seite von Songschreiber Gisbert zu Knyphausen. Im unkonventionellen Tied & Tickled Trio mit Drum-Legende Billy Hart setzen Refseths harmonische und rhythmische Kaskaden ebenso Akzente wie in den ersten Produktionen des Andromeda Mega Express Orchestras. 
Vor gut zwei Jahren veröffentlichte der in Berlin lebende Norweger sein zweites eigenes Album Praying (Traumton Records), aufgenommen mit Saxophonist Christian Weidner und Kontrabassist Matthias Pichler. Die von Refseth geschriebenen Stücke fesselten mit einer individuellen Ästhetik, die zwischen melodiöser Kontemplation und subtilem Kammer-Jazz changierte. „Eine staunenswerte Reise für die Sinne und Emotionen“, befand etwa das Schweizer Radio SRF und Tor Hammero konstatierte: „there's a hidden Norwegian jazz-treasure in Berlin.“ Das Trio gab gefeierte Konzerte u.a. bei den Festivals Enjoy Jazz, X-Jazz Berlin und Anjazz Hamar.

Samstag, den 03.12.2022
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 18/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*inkl. VVK-gebühren!

Tickets

Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

ACHTER 46 - am So., den 18.12.2022 um 17.00 Uhr - Helbock Raab Duo + Hofmaninger Schwarz Duo

Doppelkonzert! Kammermusikalisches zur Weihnachtszeit + SOUND COLLECTOR unpolished

in der Carl-von-Ossietzky-Schule
Carl-von-Ossietzky-Str. 2a
65197 Wiesbaden
 

David Helbock + Lorenz RaabAT

David Helbock – Piano
Lorenz Raab -Trompete

David Helbock + Lorenz Raab,zwei Namen des Jazz, die ein besonderes Hörerlebnis praktisch garantieren.
Viel muss man Kenner*innen über diese beiden Musiker des heimischen Jazz ja eigentlich nicht erzählen. Wer mit den vielen Projekten des aus Vorarlberg (Österreich) stammenden und mittlerweile in Berlin lebenden David Helbock (Piano) und des gebürtigen Oberösterreichers Lorenz Raab (Trompete) vertraut ist, der weiß, dass hier in der Tat zwei außergewöhnliche Könner ihres Faches am Werken sind. Musikalisch beschreiten die beiden in ihrem Duo den Pfad des vielseitigen und abwechslungsreichen Klanges.

In den Eigenkompositionen und Neuarrangements von Traditionals zwischen leichtfüßiger und ungezwungener Verspieltheit, einer erfrischend lässigen Note und gediegener Eleganz unentwegt hin und her wechselnd, spornen sich der Pianist und der Trompeter zu wahren Höchstleistungen an, und das, ohne dabei auch nur für einen Moment das Ziel aus den Augen zu verlieren. Es regieren das Miteinander und der Wille zu einem gemeinsamen Klang, nicht der musikalische Wettkampf und die Zurschaustellung der eigenen Virtuosität. Diese haben die beiden ohnehin schon oftmals unter Beweis stellen können.

Der Wahlberliner und der Oberösterreicher haben ihre ganz eigene Vorstellung davon, in welche Richtung es gehen sollte. Sie verweben ihre unterschiedlichen Sprachen und den Klang ihrer Instrumente in kunstvoller und bildhafter Art zu etwas musikalisch sehr Lyrischem und eigentlich nicht einmal mehr so allzu sehr Jazzigem. Klar, es tendiert stilistisch alles immer noch hin zum Jazz, aber es schwingt doch viel Kammermusikalisches mit, auch leichte bluesige Anleihen lassen sich ausmachen. Im Ergebnis zeigt sich das von dem Duo Zu-Gehör-Gebrachte auf jeden Fall fern aller Verkopftheit sehr zugänglich.

David Helbock und Lorenz Raab lassen es im musikalischen Sinne richtiggehend fließen, ihre Stücke durchwandern ein breites Spektrum an Stimmungen, wodurch die ganze Geschichte von der ersten bis zu letzten Sekunde eine sehr spannende bleibt. Mal ist es eher die reduzierte und melancholische Note, die angeschlagen wird, dann wieder zeigt man sich betont humorvoll und beschwingt. Auch vereinzelten experimentelleren Passagen verschließen sich die beiden nicht.

+

 

Lisa Hofmaninger + Judith Schwarz

Lisa Hofmaninger - Sopransaxophon, Bassklarinette
Judith Schwarz - erweitertes Schlagzeug

Gebläse trifft auf Geschläge
 – Ein Wechselspiel zwischen Klangmalerei, Komposition und freier Improvisation. Die beiden Künstlerinnen Lisa Hofmaninger und Judith Schwarz, die seit einigen Jahren sehr erfolgreich zusammenarbeiten, widmen sich dieser Urform des Zusammenklingens aus dem Osten. Ähnlich wie bei den traditionellen Davul-Zurna-Ensembles treffen „Gebläse“ und „Geschläge“ aufeinander: Vor dem Hintergrund einer Architektur der fernen östlichen Vergangenheit, finden sich Sopransaxophon und Schlagzeug, Bassklarinette und Schlitztrommel im zeitgenössischen Dialog und der außergewöhnlichen Interpretation der beiden Musikerinnen.
Die Musikerinnen verbindet eine intensive Experimentierfreude mit Klängen und unkonventionellen Rollenverteilungen. Das Saxophon, bekannt als Melodieinstrument, wird im nächsten Moment, in dem das Schlagzeug vom pochenden, erdigen Groove in sanfte Melodiebögen wechselt, zum Rhythmusgerüst. Plötzlich entwickelt die Schlitztrommel einen afrikanischen Gesang, den die Bassklarinette dienlich begleitet und mit einer atmosphärischen Improvisation ablöst.
SOUND COLLECTOR unpolished im akustischen Duo- Setting: Ungefilterte musikalische Erfahrungen aus  internationalenen Dialogen. Spannende Zukunftsvisionen als akustischer Ausblick zum Jahresende 2022!

mehr info:

soundcollector
Video

Sonntag, den 18.12.2022
um 17:00 Uhr

Kostenbeitrag € 18/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*inkl. VVK-gebühren!

Schüler:innen der CVO Eintritt frei!!

Tickets

 

Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

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