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CHANGES: RUDER wird zum ACHTER!

ab September 2018 in der Musikbibliothek, Hochstättenstr 6-10, 65183 Wiesbaden

ACHTER 1 - am Fr., den 07.09.2018 um 20.00 Uhr - Hendrika Entzian Quartett

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritiusmediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Hendrika Entzian Quartet

Matthew Halpin - sax
Simon Seidl - p
Hendrika Entzian - b
Fabian Arends - dr

Die Musik des Kölner Quartetts um die Kontrabassistin Hendrika Entzian lockt mit
akustischen Klängen, songartigen Strukturen und einer offenen Spielhaltung, die
Grenzen zwischen Komposition, Interaktion und Improvisation verschwimmen lässt.
Die facettenreichen Stücke wirken gleichzeitig modern und zeitlos, setzen sich
bewusst von kurzlebigen Trends ab, vereinen unaufdringliche Eleganz und subtile
Energie.
2012 gegründet, veröffentlichte das Hendrika Entzian Quartett 2015 sein Debüt
TURNUS (Traumton recs.) auf dem sie die Hamburger Gitarristin Sandra Hempel
featuren. Nicht erst seitdem ist die Band Gast in vielen wichtigen Clubs der Republik (A-Trane Berlin, Birdland Neuburg, Jazzschmiede Düsseldorf, …), und spielten bei Festivals wie den Ingolstädter Jazztagen, Winterjazz Köln oder dem Acht Brücken Festival.
2016 stieß der Saxophonist Matthew Halpin (IRL) zur Band hinzu und sie nahmen ihr zweites Album PIVOT (Pivot = Punkt an dem sich etwas ändert) auf, welches im Mai 2017 ebenfalls bei Traumton records veröffentlicht wurde.

 

KURZBIOGRAPHIEN

Matthew Halpin (sax)

1991 geboren und aufgewachsen in Dublin, Irland, begann er mit neun Jahren
Saxophon zu spielen und erhielt bald darauf ein Stipendium der Royal Irish Academy
of Music. Dort lag der Unterrichts-Fokus auf klassischem Spiel. Danach erhielt Halpin
ein „Presidential Scholarship“ des Berklee College of Music in Boston, USA. Hier
studierte er von 2009-2013 bei George Garzone und Joe Lovano und nahm am
Programm Berklee Global Jazz Institute teil in dessen Rahmen er mit John Patitucci,
Dave Liebman u.a. arbeitete. Nach dem Abschluss in Berklee zog Matthew Halpin
nach Köln, wo er sich neben eigenen Projekten wie dem Matthew Halpin Quartet
oder The Owl Ones als fester Bestandteil der dortigen Jazzszene etabliert hat.
Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit
Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Simon Seidl (piano)

1988 in Ingolstadt geboren, studierte Simon Seidl zuletzt Jazzklavier bei Hubert Nuss
an der Musikhochschule Köln. Mit zehn Jahren erhielt er seinen ersten
Klavierunterricht, von 2004 bis 2007 war er mehrfacher Preisträger bei „Jugend jazzt“
und Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern. 2007 wurde er mit dem
Ingolstädter Jazzförderpreis ausgezeichnet und war für ein Jahr Jungstudent am
Konservatorium in München. 2012 erreichte er den 1. Platz beim Steinway
Förderpreis Jazz. Neben seinem Trio mit Robert Landfermann und Fabian Arends
spielt er in verschiedenen Formationen sowie als Aushilfe mit der WDR Bigband.

Hendrika Entzian (bass)

Zunächst in Hamburg, dann in Köln studierte Hendrika Entzian Kontrabass. Neben
ihrer Beteiligung an verschiedenen Kölner Projekten legte sie zunehmend mehr
Augenmerk auf Komposition, absolvierte in der Folge ein Masterstudium Jazz-
Arrangement und -Komposition ebenfalls in Köln, das sie 2015 mit Bestnoten
abschloss.
Mit ihrem Quartett veröffentlichte sie zwei CDs bei Traumton Records: „Turnus“
(2015) und „Pivot“ (2017).
Hendrika schreibt und arrangiert regelmäßig für große Besetzungen wie dem Kölner
Subway Jazz Orchestra, ihre Komposition „Weekdays“ wurde beim BujazzO
Kompositionswettbewerb 2016 in das Programm „Zukunftsmusik“ aufgenommen.
Im Herbst 2017 war Hendrika eingeladen am Arrangers Workshop des
niederländischen Metropole Orkest teilzunehmen und ein Arrangement für
Gastsolistin Kandace Springs zu schreiben.
Im Februar 2018 wurde Hendrika der WDR Jazzpreis in der Kategorie Komposition
verliehen.

Fabian Arends (drums)

In verschiedenen Formationen arbeitete der in Köln ansässige, 27 Jahre alte
Schlagzeuger mit Lee Konitz, Marc Copland, John Ruocco, Jacob Anderskov, John
Goldsby, Hayden Chisholm, Hubert Nuss, Ingmar Heller, Gerd Dudek, Florian Ross,
Pablo Held, Jürgen Friedrich, Nicolas Thys, Henning Sieverts, Robert Landfermann
u.a. Zu seinen aktuellen Projekten zählen neben der Fabian Arends Group das
Thomas Rückert Trio und Jason Seizers „Cinema Paradiso“. Im Januar 2017
veröffentlichte Arends mit „Levitate“ seine erste CD unter eigenem Namen (Klaeng
Records). Seit dem Wintersemester 2016/2017 unterrichtet er an der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

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Freitag, den 07.09.2018
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (AK/VVK*):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

EXTRA! - am Sa., den 06.10.2018 um 20.00 Uhr - Hans Lüdemann TRIO IVOIRE „Desert Pulse“ EXTRA!

JazzArchitekt@60 im Kulturforum, Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Hans Lüdemann TRIO IVOIRE „Desert Pulse“

Hans Lüdemann, piano/virtual piano
Aly Keita, Balaphon/Mbira
Christian Thomé, drums/percussion/electronics

Im Frühjahr 2017 ist das neue, inzwischen fünfte Album des TRIO IVOIRE mit dem Titel „Desert Pulse“ bei Intuition records erschienen.

Im TRIO IVOIRE verschmelzen persönliche Wurzeln aus den Traditionen von Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Die Verbindung des afrikanischen Balafons mit Klavier, Schlagzeug und Elektronik schafft einen zeitgenössischen Sound ohne Vergleich. Das hat weniger mit traditioneller Musik als damit zu tun, künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten in einer globalisierten Welt zu finden. Einerseits geht es darum, traditionelle afrikanische Instrumente in die moderne Welt zu transportieren um auf der anderen Seite neuen Farben für das Klavier zu entdecken.

Gemeinsam entsteht eine eigene Art von Musik jenseits der Klischees - ein lustvolles Spiel dreier außergewöhnlicher Musikerpersönlichkeiten zwischen Traditionen, Visionen und Experimenten. Besonders dort, wo afrikanische Polyrhythmik und europäische Polyphonie sich verbinden, oder wo die Gegensätze betont werden, entstehen die kreative Energien der Gruppe. Die musikalische Magie des TRIO IVOIRE verbindet Jazz zurück nach Afrika, in einer subtilen Balance zwischen reichen und komplexen rhythmischen und formalen Strukturen und einer emotionalen Tiefe „hinter den Tönen“, die berührt - sie zielt direkt in das Herz des Zuhörers.

Hans Lüdemann ist Komponist, Pianist und Kopf des TRIO IVOIRE. Er gilt als „einer der eigenwilligsten und ausdrucksstärksten europäischen Pianisten“ (Jazz Podium) oder schlicht „einer der grossen Pianisten des zeitgenössischen Jazz“ (Hessischer Rundfunk) und  wurde 2013 mit dem „ECHO Jazz“ ausgezeichnet. Im TRIO IVOIRE  bringt er seine „erkennbar eigene Sprache“ (FAZ) auf dem Klavier in Verbindung mit  Aly Keita, dem „Magier des Balafons“ aus Elfenbeinküste/Cote d`Ívoire. Dessen Spiel ist an Energie und Ausstrahlung kaum zu überbieten. Mit ihm und Hans Lüdemann haben sich zwei verwandte Geister über kulturelle Grenzen hinweg gefunden. Schlagzeuger Christian Thomé verbindet die musikalischen Welten durch die Dynamik seines höchst geschmackvollen Schlagzeug-Spiels. Die von Lüdemann und Thomé sparsam eingesetzte Elektronik erweitert und kontrastiert die akustischen Instrumente.

Hans Lüdemann tastet schon lange nach Afrika. Er lässt sich in seinen Kompositionen und Improvisationen von afrikanischer Musik inspirieren. 1999 machte er im Rahmen seiner Goethe-Instituts-Tournee durch Westafrika auch in der Elfenbeinküste („Cote d’Ivoire“) Station. In Abidjan traf er in einem Projekt des Goethe-Instituts Aly Keita. Ihre Premiere im Frühjahr 1999 wurde ein rauschender Erfolg.

„Was für eine Trio-Besetzung: Piano, Balaphon und Percussion (...), eine weltweit einmalige Angelegenheit. Großartig jedenfalls, wie diese drei Musiker afrikanische und westliche Musikwelten zu verbinden wissen.(...) Was die drei da vollführen, ist eine Kernschmelze.  Es entsteht etwas regelrecht Neues. Jazz, verschmolzen mit afrikanischer Pentatonik und 12/8 Rhythmik, wie man es zuvor noch nicht gehört hat.“ Concerto, 8/2014 (4 Sterne)

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Samstag, den 06.10.2018
um 20:00 Uhr
im Kulturforum, Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Kostenbeitrag € 19/20,-- (AK/VVK*):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 2 - am Fr., den 12.10.2018 um 20.00 Uhr - Triebwerk Hornung

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritiusmediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Triebwerk Hornung

Wanja Slavin - Saxophon, Klarinette
Ludwig Hornung - Fender Rhodes, Kompositionen
John Schröder - Schlagzeug

Wanja Slavin, John Schröder und Ludwig Hornung bilden mit der einzigartigen Kombination aus Saxophon, Fender Rhodes und Schlagzeug das „Triebwerk Hornung“, dessen Bestreben es ist, stets ein hohes Maß an Energie, Abwechslungsreichtum und Dichte zu erreichen, was durch die intime Besetzung unterstützt, beziehungsweise forciert wird. Überbordende, ausladende Passagen haben ebenso eine Daseinsberechtigung wie lyrische und fragile Momente; die Kommunikation untereinander steht über Allem. Stilistisch dem Jazz verschrieben, finden sich Elemente des Rock, des Drum and Bass sowie der Freien Musik zusammen zu einem homogenen Gemisch, das den Hörer mal fordert, mal einlullt, jedoch nie langweilt.

In John Schröder, längst einer der wichtigsten, versiertesten und einflußreichsten Musiker der deutschen Jazzszene, und Wanja Slavin, Echopreisträger, Innovator und festes Bestandteil des deutschen Jazzgeschehens, fand Initiator und Spiritus rector Ludwig Hornung, Stipendiat des Berliner Senats, die geeigneten Weggenossen, seine Klangvortsellungen umzusetzen.

" (...) Hier wird nicht nur voller Energie und Lust ausgelassen frei improvisiert, sondern Kommunikation in allen Facetten betrieben. (...) Grandios!"  - Jazz thing

" (...) Eine überraschende, spannungsgeladene Musik zwischen Retro und Moderne. Höhepunkte sind immer wieder die Zwiegespräche zwischen Ludwig Hornung und seinen kongenialen Partnern."  - Jazzpodium

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Freitag, den 12.10.2018
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (AK/VVK*):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

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