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CHANGES: RUDER ist jetzt ACHTER!

seit September 2018 in der Musikbibliothek, Hochstättenstr 6-10, 65183 Wiesbaden

ACHTER 9 - am Fr., den 22.03.2019 um 20.00 Uhr - Ohrenschmaus

Kanadische Trompetenvirtuosin!

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Lina Allemano’s OHRENSCHMAUS

Lina Allemano (Canada) - trumpet / compositions
Dan Peter Sundland (Norway) - bass
Michael Griener (Germany) - drums

OHRENSCHMAUS ist ein abenteuerliches, internationales und improvisierendes Power-Trio mit der kanadischen Trompeterin, Improvisatorin und Komponistin Lina Allemano, sowie dem norwegischen Bassisten Dan Peter Sundland und dem umtriebigen deutschen Schlagzeuger Michael Griener (Die Enttäuschung, Uwe Oberg’s Lacy Pool, Bombastic u.a.).

"Allemano‘s Spezialität ist die Melodifizierung von Gedanken und Klängen. Ihre fein strukturierten Improvisationen sind immer beabsichtigt, aber beiläufig, als würde sie nur Notizen und Phrasen auswählen, die schon immer da waren und darauf warteten, hörbar gemacht zu werden" [The Globe and Mail ].

Allemano verfügt über vielfältige internationale Verbindungen, in denen sie zeitgenössische Musik spielt. Diese passiert hauptsächlich in improvisierten, experimentellen und/oder avantgardistischen Free-Jazz-Umgebungen. Aktuell pendelt sie zwischen Toronto und Berlin, ist mit eigenen Projekten in beiden Szenen aktiv und arbeitet mit einer langen, ständig wachsenden Liste wichtiger internationaler Improvisator*innen zusammen.

Allemano wurde von „Point of Departure“ als "eine der aufregendsten neuen Stimmen der letzten Jahre" bezeichnet und wurde im „DownBeat Magazine“ als eine der innovativsten Zukunftstrompeter*innen der Zukunft aufgeführt. Ihr ausdrucksstarkes Trompetenspiel, ihre Kompositionen und ihre künstlerische Vision haben sich durchgesetzt und ihr zu internationaler Anerkennung verholfen.

Neben ihrer langjährigen akustischen Free-Jazz-Band LINA ALLEMANO FOUR und dem elektrischen Improvisationsquartett TITANIUM RIOT gibt es nun das neue Power-Trio OHRENSCHMAUS.

Lina Allemano
Michael Griener
Dan-Peter Sundland

video

Freitag, den 22.03.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 10 - am Sa., den 13.04.2019 um 20.00 Uhr - Kyoto Mon Amour

Brückenschlag zwischen westlicher und japanischer Musik

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Kyoto Mon Amour

Kazutoki Umezu - clarinet & bass clarinet
Naoko Kikuchi - koto
John Eckardt - bass
Eric Schaefer   drums

Eric Schaefer ist kein 0815 Schlagzeuger, keiner der im Hintergrund nur den Groove hält oder stupide mit den Besen rührt. Das ist ihm zu wenig. Sein Instrument ist gestaltbildendes Element. Schaefer ist vielmehr Schaffender, Aktiver und Kreativer. Damit ist er eines „der heimlichen Zentralgestirne in der […] deutschen Jazzszene“ wie Die Zeit schreibt. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet ihn als „Großstadtmusiker, der die Jazzwelt aus manchen Angeln hebt.“
Geboren 1976 in Frankfurt, ausgebildet in Köln und Berlin, ist Schaefer vor allem als Teil des vielfach preisgekrönten Michael Wollny Trios bekannt, aber auch mit seiner eigenen Band „The Shredz“.
Die Musik, Philosophie, Religion und Kultur Asiens, speziell Japans, fasziniert Eric Schaefer schon lange. Auf zahlreiche Studienreisen im fernen Osten blickt er zurück. Nun wurde diese Liebe erstmals auf Tonträger verewigt. Mit „Kyoto Mon Amour“ wagt er, begleitet von asiatischen Musikern, den Brückenschlag zwischen westlicher und japanischer Musik.
Von Hardcore-Punk bis Milles Davis, von Weltmusik bis Richard Wagner – all das ist bei Eric Schaefer kein Wiederspruch. „Musiker wie […] Eric Schaefer […] führen die Improvisation als Rückgrat ihrer Musik mit kompromissloser Vitalität in völlig verschiedene Richtungen wie freie Improvisationen und klassische Komposition, Punk und vielfältige Folklore, neue Musik oder Minimal Music, Pop und Elektronik“, schreibt die Neue Züricher Zeitung über den vielschichten wie tiefgründigen Schlagzeuger. In welcher Konstellation auch immer: Schaefer prägt diese Bands mit seiner persönlichen Handschrift, seinen Kompositionen und seinem wandlungsfähigen, extrem farbenreichen und markant-eigenwilligen Spiel. Etwa 50 veröffentlichte Tonträger als Bandleader, Komponist und Sideman hat er bereits auf seinem Konto. Gäbe es einen Nobel-Preis für Schlagzeug, wäre Eric Schaefer laut Rolling Stone ein ganz heißer Kandidat dafür.

Eric Schäfer
Kyoto Mon Amour

video

Samstag, den 13.04.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

ACHTER 11 - am Fr., den 10.05.2019 um 20.00 Uhr - Ernte

Politisches im Jazz!

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

Ernte

Benjamin Weidekamp - Saxofone und Klarinetten
Uli Kempendorff - Saxofone und Klarinetten
Kaspar von Grünigen - Kontrabass
Max Andrzejewski – Schlagzeug

Die Ernte wird eingefahren! Es ist höchste Zeit, wieder ins Horn zu stoßen!

Vier Jazzmusiker aus Deutschland und der Schweiz widmen sich einem Repertoire des 20. Jahrhunderts, das in vielen Fällen die Ernte ihrer (Krisen)Zeit war: Widerstandslieder, Arbeiterlieder, Partisanenlieder, Kampflieder gegen den Faschismus.

Die Aussaat unserer Zeit und die herrschende globale Politik wird uns womöglich eine Ernte bescheren, die kaum mehr verdaulich sein wird - nicht zuletzt in der Boden- und Nahrungsmittelpolitik. Deshalb spielt Ernte getreu dem Motto „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Musik mit und im Protest. Ohne Liedtexte, dafür mit großer Spielfreude und allem was der Jazz dafür zu bieten hat: Improvisation, Unberechenbarkeit, Energie, Transzendenz und eine Spur Melancholie.

Jazz mit politischer Aussage!

Eine nur auf den ersten Blick unvereinbare Kombination: Kampflieder und Jazz. Doch auch Jazz kann eine widerständige Kunstform sein, und das Verjazzen altehrwürdiger Arbeiterlieder bedeutet hier kein Einkleiden in ein gefälliges Mainstreamgewand, sondern die Freilegung des Schönen im Protest und die Entkrustung allzu eingefahrener Rezeptionsweisen von politischen Liedern.

Das Quartett des Berliner Saxophonisten und Komponisten Uli Kempendorff hat sich Versionen von alten Arbeiterliedern und Kampfliedern gegen den Faschismus auf einer rein instrumentalen Ebene erarbeitet. Die Klarinetten und Saxophone von Uli Kempendorff und Benjamin Weidekamp stiften den nötigen melodischen Freiraum, aus welchem sich überraschende, groovende und den harmonischen Reichtum der Vorlagen freilegende, neue Versionen dieser Musik ereignen.

Dabei waren es Komponisten wie Hanns Eisler, Kurt Weill und Paul Dessau welche einen guten Teil dieser Lieder komponierten; nur haftet diesen, zum Teil zu Recht, ein etwas muffiger Ruf an, was auch mit der Traditionspflege im real existierenden Sozialismus der DDR zu tun hatte.
Umso wichtiger ist deren Wiederaneignung in einer unverstellten, nicht zum Klischee erstarrten Musiksprache und sie zeigt auch an, dass Jazz in unserer schwierigen und komplizierten Zeit auch politisch etwas zu sagen hat.

"Die neoliberale Wahnidee muss bekämpft werden, um eine Zukunft zu schaffen, in der die kannibalistische Weltordnung gestürzt ist."

Mit Liedern aus allen Epochen des Widerstandes möchte das Quartett im Sinne dieser Zukunft zum Kampf aufrufen, ihn begleiten und unterstützen. Das Ganze im Jazzgewand, da der Jazz ein guter Ort für ein solches Vorhaben war und ist.

Uli Kempendorff

video

Freitag, den 10.05.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 15/17,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

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ACHTER 12 - am Fr., den 24.05.2019 um 20.00 Uhr - TALIBAM! + Silke Eberhard & Nikolaus Neuser

Musikalische Höhenflüge garantiert!

in den Räumen der Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek,
Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden

TALIBAM! + Silke Eberhard & Nikolaus Neuser 

Silke Eberhard - Saxophon
Nikolaus Neuser - Trompete
Kevin Shea - Schlagzeug
Matt Mottel - Synthesizer

Der verwobene Klang von Silke Eberhard (Saxophon) und Nikolaus Neuser (Trompete)  ist das perfekte Widerspiel für Kevin Shea (Schlagzeug) und Matt Mottel (Synthesizer), die als Talibam! im Duo kompromisslos ihren musikalischen Leidenschaften folgen. Im Quartett befeuern sich alle vier musikalisch zu einem nicht enden wollenden Höhenflug.

Talibam! – die beiden New Yorker Matt Mottel und Kevin Shea leuchten seit 15 Jahren gemeinsam alle Grenzen einer rhythm section bis ins Ungeahnte aus. Talibam! kann auf verschiedene Weise beschrieben werden - als klassisches Keyboard / Schlagzeug-Expanded-Jazz-Duo, als dadaistische Provokateure mit einer angeborenen Liebe zur Musikgeschichte, als Theatergruppe, als von Stockhausen inspiriertes elektronisches Ensemble. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 war für Talibam! das ultimative Ziel, unterschiedliche Ideologien durch Kompetenz, Kontroverse, Nachforschungen und Empathie miteinander zu vermählen. Talibam! ist die Freude am Entwickeln von Musik, die nicht in den sicheren Räumen vorhandener Genres festgehalten werden kann. Mit jedem neuen Album erfindet Talibam! seine methodologische Palette neu, um eine frische Klarheit freudiger auditorischer Überraschungen zu schaffen, auf die sich ihre Fans verlassen. Talibam! konzentriert sich auf kompositorische Klarheit - mit Respekt für ihr vielfältiges Interesse an unterschiedlichen Genres.

Silke Eberhard und Nikolaus Neuser arbeiten mittlerweile seit 15 Jahren  in unterschiedlichen Kontexten (Musik von Kurt Schwitters über Giaccinto Scelsi bis Charles Mingus ...) zusammen und haben sich dabei ein eigenes Vokabular, das vor stilistischen Grenzen und Genres nicht haltmacht, erspielt. Im Zentrum steht für beide die radikale Annäherung an die Gegenwart, den Augenblick. 

Talibam!
Silke Eberhard
Nikolaus Neuser

Freitag, den 24.05.2019
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 19/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

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