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Ruder 49 - am Fr., den 04.05.2018 um 20.00 Uhr - SKEIN Quartet

in den Räumen des
Rudersport 1888 – Tally's Restaurant | Bar |Café

 

 

SKEIN Quartet

Frank Gratkowski – Altsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Flöte
Achim Kaufmann – Klavier
Wilbert de Joode – Kontrabass
Tony Buck – Schlagzeug, Percussion

Achim Kaufmann, Frank Gratkowski und Wilbert de Joode fanden als Trio zum ersten Mal Anfang 2002 in Amsterdam zusammen.Seither haben sie auf vielen Tourneen und Konzerten ihre Musik kontinuierlich weiterentwickelt undv ertieft, nachzuhören auf bislang fünf CDs – kwast (Konnex), unearth (nuscope), palaë (Leo), geäder (gligg) sowie oblengths, Anfang 2016 erschienen bei Leo Records.Kaufmann/Gratkowski/de Joode vereinigen die Transparenz zeitgenössischer Kammermusik – das Einbeziehen von Stille ebenso wie das Hinübergleiten in Geräuschbereiche, die dann wieder von Relikten fast tonaler Klavierakkorde umgedeutet und durchbrochen werden – mit der Energie, Pointiertheit und Unberechenbarkeit des Jazz und anderer rhythmisch aggressiverer Musiken.Die Musik des Trios war von Anfang an frei improvisiert, aus dem Moment geboren. Es gab und gibt keine Proben und Absprachen, keine konzeptionellen Vorab-Überlegungen - eine Tatsache, die schon manchen Zuhörer, Rezensenten oder Musikerkollegen verwirrt hat, klingt doch vieles an der Musik desTrios „wie auskomponiert“.Kaufmann/Gratkowski/de Joode unternahmen 2007 und 2009 jeweils mehrwöchige Tourneen in Nordamerika (u.a. Roulette New York, Princeton University, Earshot Festival Seattle, Mills College Oakland, Umbrella Festival Chicago, New Orleans, Vancouver, Toronto, Montréal). Sie traten querdurch Europa auf vielen wichtigen Bühnen und Festivals auf (BIMhuis Amsterdam; Porgy und Bess Wien; Ars Nova Festival (SWR); Ring Ring Festival Belgrad; De Singel Antwerpen; Musée d'art moderne Strasbourg; Exploratorium Berlin, Alternativa Festival Prag u.v.a.)

Im Herbst 2014 gab es mehrere Konzerte des Trios mit Tony Buck. Für das Trio, das jahrelang bewusst auf einen Schlagzeuger verzichtet hatte, erwies sich Tony als der perfekte partner in crime.
Im Frühjahr 2018 wird das SKEIN QUARTET (Kaufmann/Gratkowski/de Joode/Buck) auf eine ausgedehnte Europatournee gehen.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

BIOGRAPHIEN:
Achim Kaufmann lebte von 1996 bis 2009 in Amsterdam, jetzt in Berlin. Weitere eigene Gruppen sind u.a. trio kamosc und gueuledeloup quartet, Duo Achim Kaufmann/Michael Moore, trio kyrill mit Jim Black, grünen mit Christian Lillinger, Robert Landfermann und Trio Axel Dörner/Achim Kaufmann/Okkyung Lee. Zusammenarbeit mit Han Bennink, Mark Helias, Mark Dresser, George Lewis, Tomász Stanko, Paul Lovens, Paul Rutherford, Chris Speed, Steve Swallow, Andrea Parkins, Shelley Hirsch, Tristan Honsinger, Tobias Delius, Wolter Wierbos, Peggy Lee, Dylan van der Schyff, Ernst Ludwig Petrowsky, Gerry Hemingway u.v.a. SWR-Jazzpreis 2001 und Albert-Mangelsdorff-Preis
2015.

Frank Gratkowski leitet ein Quartett mit Wolter Wierbos, Dieter Manderscheid, Gerry Hemingway (manchmal erweitert zum Doppel-Quartett). Er machte Duo-Aufnahmen mit den Pianisten Georg Graewe und Misha Mengelberg. Im Trio mit Chris Brown und William Winant bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen elektroakustischer Improvisation und Neuer Musik, mit dem Saxophonquartett
Fo(u)r Alto widmet er sich mikrotonaler Musik. Z-Country Paradise bringt Post-Rock-Einflüsse mit freier Improvisation zusammen. Für das Multiple Joy(ce) Orchestra ist er vor allem als Komponist tätig.
Weitere Zusammenarbeit mit Fred van Hove, Tony Oxley, Peter Kowald, John Lindberg, Simon Nabatov u.v.a. 2005 erhielt er den SWR-Jazzpreis.

Wilbert de Joode ist Mitglied einiger der wichtigsten zeitgenössischen holländischen Jazzformationen: Ab Baars Trio, Trio Fuhler-Bennink-de Joode, Corkestra, Eric Boeren Quartet, Apa Ini, verschiedene Projekte von Michiel Braam. Er spielte ausserdem mit Steve Lacy, Dennis Charles, Hamid Drake, Derek Bailey, William Parker, mit dem Schlippenbach Trio, John Tchicai, Sunny Murray, Christine Sehnaoui, Barry Guy, Ken Vandermark, Craig Taborn, Gerald Cleaver u.v.a. Er arbeitet viel auch in genreübergreifenden Projekten, z.B. mit Tänzern. Seine vielbeachtete Solo-CD "olo" erschien 2002. 2016 erhielt er den Boy Edgar Prijs, den angesehensten Jazzpreis der Niederlande.

Tony Buck stammt aus Sydney (Australien), verbrachte einige Zeit in Japan und lebt seit den 90er Jahren in Berlin. Am bekanntesten ist er wahrscheinlich als Mitglied des australischen Kult-Pianotrios The Necks. In Japan gründete er Peril mit Otomo Yoshihide and Kato Hideki, in Europa spielte er u.a mit The Ex, Kletka Red, The Exiles und Corkestra. Er arbeitet mit den New Yorker Bands Glacial (David Watson, Lee Ranaldo) und The Fell Clutch (Ned Rothenberg, Stomu
Takeishi, David Tronzo). Zu seinen aktuellen Berliner Projekten gehören Duos mit Axel Dörner und Magda Mayas, sowie Transmit, ein Post-Rock-Projekt, bei dem er auch Gitarre spielt.

Video SKEIN (Ulrichsberger Kaleidophon):

weitere Infos
www.achimkaufmann.com
www.gratkowski.com
http://wilbertdejoode.me
http://tony-buck.com

Freitag, den 04.05.2018
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 20/19,-- (AK/VVK*):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

Tickets

Ruder 50 - am Do., den 24.05.2018 um 20.00 Uhr - Barry Altschul and the 3DOM Factor

in den Räumen des
Rudersport 1888 – Tally's Restaurant | Bar |Café

Barry Altschul and the 3DOM Factor

Jon Irabagon (sax),
Barry Altschul (dr),
Joe Fonda (b)

Barry Altschul beschreibt sein Projekt wie folgt:

"Der 3DOM Factor mit Jon Irabagon und Joe Fonda hat sich zu einem guten Vehikel sowohl für mein eigenes Spiel als auch für meine Kompositionen entwickelt. Alle drei von uns haben große musikalische Möglichkeiten und dies versetzt uns in die Lage, das „Vom Ragtime bis heute" -Konzept des großen amerikanischen Schlagzeugers Beaver Harris zu nutzen. Joe und ich arbeiten seit der Gründung des FAB Trio vor mehr als zehn Jahren zusammen. Jon und ich für die letzten sechs Jahre und in diesem Trio seit fast fünf Jahren. Als Ergebnis haben wir eine Art von ESP (Extrasensory Perception, etwa Außersinnliche Wahrnehmung, gleichzeitig Titel eines Miles Davis Albums von 1965) unter uns entwickelt. Die Studio-Sessions, zu denen die Musiker zusammenkommen, können manchmal sowohl magisch als auch großer Spaß sein. Auch kann das Spielen mit einer Band, die schon eine Weile zusammen ist, auf der einen Seite musikalisch sehr kreativ und auf der anderen eine erfüllende Erfahrung sein. Der grundlegende Ansatz für dieses Trio war, sich frei zu spielen. Nichts war geplant: keine Noten, keine spezifischen Konzepte - nur spielen. Nachdem eine einwöchige Tour durch den Nordosten fertig war, gingen wir ins Studio, waren bereit, einfach nur zu improvisieren. Allerdings, um ein bisschen im Studio zu entspannen, spielten wir auch ein paar Kompositionen.

Um frei zu improvisieren, ohne spezifischen Formen oder Strukturen zu folgen, ist es absolut notwendig, zuerst sehr aufmerksam zuzuhören und zu fühlen wie sich die anderen Spieler zu den anderen, und ihrem Ego verhalten, wie sie sofort auf die kreative Energie reagieren. Jeweils einer wird der „Bandleader" für die Momente. Wenn die Energie schwindet, wird jemand anderes eine Fläche für das Improvisieren bieten, sodass die anderen Mitglieder der Band diese kreative Energie sofort erkennen und die anderen Spieler stellen sich unter dessen Führung. Wenn es einen musikalische Konflikt, nicht positiv für die Musik, oder wenn keiner übernimmt, muss man dies erkennen, und es Jemanden übergeben , der im Moment die notwendige kreative Energie hat. Sie dürfen sich aber nicht in ihrem eigenen Ego verfangen.

Die Musik ist das Ganze und die Musiker sind die Teile, aus denen sich das Ganze zusammensetzt. Wie im Sprichwort: „das Ganze (Musik) ist größer als die Summe seiner Teile (Musiker)," oder etwas in diesem Sinne.

Ich hoffe, dass diejenigen, die unsere Musik hören so viel Spaß dabei haben wie wir beim Spielen.

Enjoy!

New York City, June 12, 2015
Barry Altschul

mehr info:

https://de.wikipedia.org/wiki/Barry_Altschul

http://joefonda.com/

http://jonirabagon.com/

Video

Donnerstag, den 24.05.2018
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 20/19,-- (AK/VVK*):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online
*incl. aller VVK-gebühren!

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