Ruder 38 - am So., den 08.10.2017 um 17.00 Uhr - Nano Brothers + Lacy Pool, double bill!

Nano Brothers©artists
Nano Brothers©artists
Lacy Pool©U. Zeidler
Lacy Pool©U. Zeidler

D O P P E L K O N Z E R T !

in den Räumen des
Rudersport 1888 – Restaurant | Bar |Café

 

Nano Brothers

Johannes Ludwig - Saxophon
Jürgen Friedrich - Klavier

Ein Gespräch ist immer dann gut, wenn man vom Hundertsten ins Tausendste kommen kann, ohne bewusst zu merken, wie sich das Große im immer Kleineren abbildet. Vom Makro-Kosmos kommt man in die Mikro-Zone, und von dort dringt man in Nano-Welten vor, jede für sich erneut ein Kosmos. Zeit spielt dabei keine Rolle, denn mit den Sekunden verhält es sich wie mit den Jahren – alles eine Frage der Tiefenerfahrung. Genau so wirkt „Echtzeit“, die erste CD der Nano Brothers.

Die Nano Brothers sind ein Duo aus Köln. Jürgen Friedrich spielt Klavier, Johannes Ludwig Saxofon. Beide sind Meister des stillen Dialogs und der intuitiv kalkulierten Detailschärfe. Damit wäre schon fast alles gesagt, denn alles Weitere erschließt sich über das Spiel. Die beiden Musiker treten in ein Gespräch, an dem sie den Hörer teilhaben lassen. Diese Konversation ist so ergebnisfrei und offen wie die Unterhaltung zwischen Mutter und Kind, zwei alten Freunden bei einem Glas Bier oder zweier Zwölfjähriger, die beim Spielen mühelos die Identität ihrer Helden annehmen.

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Uwe Oberg's Lacy Pool

Uwe Oberg – Klavier
Rudi Mahall – Klarinetten
Michael Griener – Schlagzeug

Lacy Pool ist die "Berliner Band" des Wiesbadener Pianisten Uwe Oberg: mit den glorreichen Hauptstädtern Rudi Mahall und Michael Griener springt er am tiefen Ende in den Pool und taucht in die Musik des unvergleichlichen Steve Lacy (1934-2004) sowie in eigene Kompositionen. Diese Stücke sind ein ideales Vehikel für den anarchischen Charme des ungewöhnlich instrumentierten Trios Lacy Pool: Mit großen Ohren und Augenzwinkern erkunden die Drei die Stilvielfalt in den Kompositionen, nehmen sie auseinander, setzen sie auf unerhörte Weise neu zusammen und interpretieren sie mit dem für sie typisch freigeistigen Respekt.

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Sonntag, den 08.10.2017
um 17:00 Uhr
Kostenbeitrag € 19*/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und  online
*incl. aller VVK-gebühren!

 Tickets

 

 

Ruder 39 - am Fr., den 20.10.2017 um 20.00 Uhr - Lea W. Frey

Lea W. Frey©Hannes Caspar
Lea W. Frey©Hannes Caspar

in den Räumen des
Rudersport 1888 – Restaurant | Bar |Café

 

Lea W. Frey

Lea W. Frey - Vocals
Liz Kosack - Keys
Peter Meyer - Guitars
Bernhard Meyer - Bass
Andi Haberl - Drums, Drum machine, Glockenspiel

„Plateaus”: Zwischenlandung an einem Sehnsuchtsort - Ebenen und Sichtweisen verschieben sich auf einer großen Wanderung mit offenem Ausgang. Lea W. Frey besingt auf ihrem neuen Album, das am 6. Oktober bei enja/yellowbird erscheint, sinkende Inseln und sterbende Berge, ihre immer dichter werdende Heimatstadt Berlin und die Höhen und Tiefen der Liebe.

Irgendwo in der klanglichen Stratosphäre mit Portishead, Bitches Brew, Björk und Sonic Youth vereint, findet sich die Band um die Sängerin Lea W. Frey wieder. Zyklisch treibende Drum-Figuren von Notwist -Drummer Andi Haberl, toxische Sound-Kaskaden von der aus New York kommenden Keyboarderin Liz Kosack, die filigrane Doppelhelix aus Gitarre und Bass der Brüder Peter und Bernhard Meyer, die sonst mit ihrem Melt Trio für Aufsehen sorgen.

Über allem schwebt Lea W. Freys glasklare und sinnliche Stimme - fädelt sich zwischen den Schichten und Sphären der Musik hindurch. Sie gibt dem vielschichtigen, lebendigen Klangkörper - irgendwo zwischen Indie, Progressive-Jazz und Elektronischem - stets eine klare und lyrische Richtung und verschafft dem Zuhörer intime Nähe zur ekstatischen Hochebene, zu der sie sich mit ihrer Band bei jedem ihrer Konzerte aufmacht.
Gitarren-Schollen driften gegeneinander, minimalistisches Jazz-Drumming verzahnt sich mit elektronischen Drum-Machine-Sounds, harfenartige Analog-Synths, gestrichenes Vibraphon, opulente Gesangschöre, fette Synth-Bässe treffen auf halbakustische Bassgitarren. Und wenn Lea W. Frey im Titelsong davon singt, dass Haie auf dem Plateau an Blumen knabbern, wird deutlich, dass über kurz oder lang nichts bleibt, wie es ist.

Release: Im Herbst gehen Lea W. Frey & Band auf Deutschland-Tour und präsentieren live ihr neues Album „Plateaus“

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Freitag, den 20.10.2017
um 20:00 Uhr
Kostenbeitrag € 15*/17,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und  online
*incl. aller VVK-gebühren!

 Tickets

 

 

Ruder 40 - am Fr., den 03.11.2017 um 20.00 Uhr - BassDrumBone

BassDrumBone©Jordan Hemingway
BassDrumBone©Jordan Hemingway

in den Räumen des
Rudersport 1888 – Restaurant | Bar |Café

 

BassDrumBone

Mark Helias-Bass
Gerry Hemingway-Drum
Ray Anderson-(Trom)Bone

Fett: 40 Jahre BassDrumBone!!

BassDrumBone ist ein Trio, das die Ungleichheit seiner Instrumentierung mit der einzigartigen Persönlichkeit der drei Mitglieder vereint hat. Ein wahres Kollektiv, ihre Musik verbindet drei verschiedene kompositorische und improvisatorische Ansätze mit einem außergewöhnlichen gemeinsamen musikalischen Input.

Mark Helias, Gerry Hemingway und Ray Anderson begannen im Herbst 1977 als Trio und spielen seither in unveränderter Besetzung. Ihre erste Platte "Oahspe" wurde 1979 auf dem Label Auricle Record veröffentlicht. Bob Rusch schrieb in seinem Bericht über die Platte: "Außergewöhnlich gute Musik, furchtlos gespielt und eng koordiniert." Es folgen im Laufe der Jahrzehnte diverse Platten- und CD-Produktionen, allesamt hochgelobt und mit diversen Auszeichnungen versehen.

„…die Synergie der Musiker bleibt eine Quelle des Staunens, gepaart mit ihren unaufhörlichen kreativen Funken, die eine mit frischen Konzepten und höchster Musikalität eingebettete Route formen."
Glenn Astarita JazzReview.com

"... Nach 40 Jahren klingt BassDrumBone noch frisch und lebendig – eine dauerhafte Konstante in der musikalischen Welt. " James Hale JazzIz 30. Juni 2017

Weltklasse-Posaunist Ray Anderson, der im wichtigsten amerikanischen Jazzmagazin „Down Beat“ schon mehrfach zum „Posaunisten des Jahres“ gewählt wurde, ist durch die Zusammenarbeit mit Anthony Braxton bekannt geworden, schrieb mit der witzigen Avantgarde-Funk-Band „Slickaphonics“ Geschichte und demonstriert in vielen eigenen Bandprojekten und als Solist großer Ensembles nicht nur seine enorme stilistische Bandbreite, sondern auch seine stupende Technik, die ihn alle Möglichkeiten auf der Posaune ausloten lässt.

Bassist Mark Helias steht ihm in Sachen Kreativität, Energie und Spielwitz in nichts nach. Er hat mit dem „Who is Who“ des zeitgenössischen Jazz in seiner gesamten Bandbreite gespielt – von Maceo Parker über Joe Lovano bis Cecil Taylor, leitet aber auch zahlreiche eigene Projekte.

Gerry Hemingway am Schlagzeug, ist, wie Helias, ein früher Weggefährte von Anderson. Er schöpft als Avantgardist aus allen Quellen der Jazztradition, der Klassik und der ethnischen Musik und versteht es, außergewöhnliche Techniken miteinander zu kombinieren und neue Sounds zu zaubern.

Mit seinen Partnern Gerry Hemingway und Mark Helias spielt Ray Anderson nun schon seit 40 Jahren zusammen! Zu diesem Anlass diese weltweite Jubiläumstour

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Freitag, den 03.11.2017
um 20:00 Uhr
Kostenbeitrag € 19*/20,-- (VVK*/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und  online
*incl. aller VVK-gebühren!

 Tickets

Anfahrt Rudersport, Uferstr. 1, WI-Schierstein